02.04.26

DenglerLang präsentiert integrierte Fertigungslösungen

Auf der „Tube“ in Düsseldorf geht DenglerLang bewusst neue Wege und stellt nicht einzelne Maschinen, sondern die komplette Fertigungslösung in den Mittelpunkt.

Das Unternehmen aus Witten, spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung kundenspezifischer Fertigungssysteme, verzichtet in diesem Jahr erstmals auf ein klassisches Maschinenexponat. Stattdessen zeigt DenglerLang, worauf es heute in der industriellen Produktion ankommt: durchgängige Prozesse von der ersten Idee bis zum fertigen Bauteil.

Gebündelte Kompetenzen für komplexe Lösungen
Grundlage dieser Entwicklung ist eine strategische Neuausrichtung. Die Kompetenzen der Marken Dengler Tube Tec, Lang Tube Tec und Dengler Engineering wurden organisatorisch unter dem Dach der DenglerLang GmbH zusammengeführt.

Dabei bleiben die drei Marken weiterhin eigenständig am Markt aktiv und treten über ihre etablierten Webseiten auf. DenglerLang fungiert als verbindende Organisation im Hintergrund, ein eigener Webauftritt ist bewusst nicht vorgesehen.

Durch die enge Verzahnung von Engineering, Maschinenbau und Anlagenprojektierung kann das Unternehmen heute deutlich umfassendere Lösungen realisieren. Das Spektrum reicht von der Konzeptentwicklung über die Simulation bis hin zur fertigen Anlage und deren Inbetriebnahme.

Von der Maschine zur integrierten Lösung
Parallel zur Weiterentwicklung bestehender Rohrbiegemaschinen hat sich das Leistungsangebot deutlich erweitert. Im Zentrum stehen heute integrierte Prozesslösungen statt einzelner Maschinen.

Diesen Ansatz macht DenglerLang auf der Messe mit einem neuen Standkonzept erlebbar. Großflächige Projektionen und eine Lounge ersetzen klassische Exponate. Im Mittelpunkt steht ein reales Kundenprojekt, das aktuell filmisch begleitet wird.

Die Botschaft dahinter ist eindeutig: Rohrbiegen ist ein zentraler Bestandteil, aber nur ein Teil der gesamten Lösung. Der eigentliche Mehrwert entsteht im Zusammenspiel aller Prozessschritte bis zum einbaufertigen Produkt.

Durchgängige Fertigung in einem Prozess
Das präsentierte Projekt steht beispielhaft für moderne Fertigungslinien bei DenglerLang. Mehrere Bearbeitungsschritte werden zu einem kontinuierlichen Materialfluss zusammengeführt.

Dazu gehören unter anderem Zuführung und Vereinzelung, Schweißnahtsuche, CNC-Rohrbiegen, Richten, Trennen und Entgraten sowie Kalibrieren und Umformen. Ergänzt wird der Prozess durch automatisiertes Handling und Ausschleusen.

So entsteht ein fertiges Bauteil in nur einem Durchlauf, ganz ohne manuelle Zwischenschritte. Das reduziert nicht nur die Taktzeiten, sondern erhöht auch die Prozesssicherheit erheblich.

Digitale Planung als Grundlage
Bereits vor dem Bau einer Anlage erfolgt eine umfassende digitale Auslegung. Mithilfe von Simulationen und 3D-Layouts lassen sich Materialflüsse, Taktzeiten und Ausbringungsmengen im Vorfeld analysieren und absichern.

Die reale Anlage basiert somit auf einer validierten Planung. Für Betreiber bedeutet das eine hohe Investitionssicherheit, reduzierte Risiken bei der Inbetriebnahme und einen schnelleren Produktionsstart.

Bedienkonzepte für die Praxis
Trotz der steigenden Komplexität bleibt die Bedienung der Anlagen bewusst einfach gestaltet. Programme können über strukturierte Datensätze eingespielt werden, ohne tiefgehendes Spezialwissen vorauszusetzen.

Das erleichtert den Betrieb im Alltag und reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Fachkräften. Gleichzeitig lassen sich Produktionskapazitäten langfristig stabil sichern.

Engineering im Mittelpunkt des Messeauftritts
Mit dem diesjährigen Auftritt macht DenglerLang vor allem eines sichtbar: das Engineering hinter der Lösung.

Anstelle von Maschinen zeigt das Unternehmen virtuell, wie komplette Fertigungssysteme entstehen – von der Planung über die Simulation bis hin zum laufenden Produktionsprozess. Die begleitende Filmproduktion gibt Einblicke in Abläufe, die sonst im Verborgenen bleiben.

Deutlich wird dabei, dass die eigentliche Leistung nicht in einer einzelnen Maschine liegt, sondern in der Beherrschung der gesamten Prozesskette.

Dialog statt Exponat
Der Messestand ist bewusst als Raum für Austausch konzipiert. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, konkrete Fertigungsanforderungen zu diskutieren und individuelle Lösungsansätze zu entwickeln.

Im Fokus stehen dabei nicht Standardmaschinen, sondern maßgeschneiderte Gesamtkonzepte. Ansprechpartner aus Vertrieb, Engineering und Projektierung stehen für Gespräche zur Verfügung.

Messedaten im Überblick
Tube Düsseldorf, Messe Düsseldorf
13.04. bis 17.04.2026
Halle 5, Stand E22

Sollten Sie schon vorab einen Gesprächstermin für die Messe vereinbaren wollen, melden Sie sich gerne hier.

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